Eröffnungsausstellung

Bilder der österreichischen Künstler Eduard und Irmgard Klell


Der Phantastische Realismus ist einer der wesentlichen österreichischen Beiträge zur internationalen Kunst des 20. Jahrhunderts. ­Maler wie Ernst Fuchs, Arik Brauer und Rudolf Hausner bestimmten die Szene in Wien – in Westösterreich waren die Künstler Eduard (1924–2008) und Irmgard (1925–2012) Klell international Aufsehen erregend und prägend. Die so phantasievollen wie farbprächtig-sinnlichen Gemälde unterschiedlichen Formates finden sich in wesentlichen Sammlungen.

Die fundierte Ausbildung an der Akademie der bildenden bzw. angewandten Künste in Wien (Meisterschulpreis und Staatspreis der ­Akademie für E. Klell), die großartige Beherrschung und Weiterentwicklung ver­schie­dener Techniken und die Lust am malerischen Fabulieren brachten eine Fülle von Werken hervor, in denen der Schönheit des weiblichen Körpers ebenso gehuldigt wird wie der Natur. In ihrer farblich-intensiven Leuchtkraft und ihrem vielschichtigen Überraschungsreichtum sind diese Bilder, Stück für Stück, eine Entdeckungsreise in das Land der Phantasie und Kunst.